{"id":1477,"date":"2013-05-28T15:19:29","date_gmt":"2013-05-28T15:19:29","guid":{"rendered":"https:\/\/emmausway.org\/?p=1477"},"modified":"2019-08-14T16:45:46","modified_gmt":"2019-08-14T16:45:46","slug":"alleine-mit-gott-gemeinsam-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emmausway.org\/de\/alleine-mit-gott-gemeinsam-2\/","title":{"rendered":"Alleine mit Gott &#8230; gemeinsam"},"content":{"rendered":"<p>1985 gab mir der Heilige Geist einen h\u00f6chst ungew\u00f6hnlichen Gedanken ein. Bei all der Zeit und Energie, die Seine Kinder f\u00fcr die Arbeit im K\u00f6nigreich verwenden, bleibt Gott Selbst mit einem starken Gef\u00fchl von Vernachl\u00e4ssigung zur\u00fcck. Das hei\u00dft nicht, dass Er m\u00f6chte, dass wir aufh\u00f6ren zu arbeiten und dass die Arbeit nicht wichtig f\u00fcr Ihn ist. \u00dcberhaupt nicht! Es bedeutet einfach, dass Er inmitten all dieser Dinge als Person vernachl\u00e4ssigt wird. Ganz abgesehen von weitergehenden geistlichen Auswirkungen, von denen es zweifellos viele gibt &#8230; hat Gott Gef\u00fchle. In den folgenden f\u00fcnf Jahren blieb diese Erkenntnis mir irgendwie im Bewusstsein. 1990 traf ich drei andere Personen, die zur selben Einsicht gelangt waren. Unsere B\u00fcrde war es, einfach den Herrn zu segnen und nicht nur auszudr\u00fccken, wie sehr wir Ihn sch\u00e4tzten und liebten, sondern auch auf Sein Herz einzugehen. Wir fragten Ihn, wie wir einen Raum vorbereiten k\u00f6nnten, in dem Er sich wohl f\u00fchlt. Wir fragten, was dieser Zeit Ewigkeitswert geben w\u00fcrde. Wir fragten auch, welche von den Dingen, die wir taten, auch von den v\u00f6llig unbewussten, Seinem Geist widerstrebten. Es kamen uns dann verschiedene, ganz spezifische Dinge in den Sinn, die wir als Richtschnur nahmen. Sechs Monate lang trafen wir uns einmal pro Woche f\u00fcr f\u00fcnf Stunden &#8230; gemeinsam alleine mit Gott. Es war wirklich eine ganz au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfahrung. Im Nachhinein kann man schwer glauben, dass der Heilige Geist uns jedes Mal, sechsundzwanzig Wochen hintereinander, in solch sp\u00fcrbarer Weise heimsuchte, dass wir uns kaum bewegen oder sprechen konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Folgenden nun eine Aufstellung der Gedanken und Eindr\u00fccke, die wir als Rahmen f\u00fcr unsere gemeinsame Zeit nutzten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Wenn Gott im Raum sichtbar w\u00e4re \u2013<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 w\u00e4re alle Aufmerksamkeit auf Ihn gerichtet<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 g\u00e4be es eigentlich keinerlei horizontale Kommunikation<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 w\u00fcrden wir uns nicht umdrehen und miteinander unterhalten<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 w\u00fcrde niemand dem anderen sagen, was er tun soll<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 w\u00fcrden wir nicht f\u00fcreinander beten<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 w\u00fcrde niemand aufstehen und \u201eGott daf\u00fcr danken,\u201c dass Er unter uns ist.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 W\u00fcrde niemand aufstehen und sagen: \u201eIst der Herr nicht wunderbar?\u201c<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 W\u00fcrde niemand \u00fcber Gott singen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Wenn wir mit Gott alleine sind \u2013<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 zitieren wir nicht Kapitel und Vers, wenn wir eine Schriftstelle lesen m\u00f6chten<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 singen wir einfach, wenn wir singen m\u00f6chten<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 haben wir die Freiheit, all das zu tun, wonach uns gerade ist<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ist es keine \u201estille\u201c Zeit &#8230; aber Stille ist auch gut<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 sprechen wir nicht \u00fcber Gott &#8230; sondern nur zu Ihm<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>In der Ewigkeit \u2013 <\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 gibt es keine Gebetsn\u00f6te mehr &#8230; alles ist vollbracht<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 m\u00fcssen wir um nichts mehr bitten<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ist die Atmosph\u00e4re so wie das gl\u00e4serne Meer vor dem Thron<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 gibt es kein Gef\u00fchl von Trennung zwischen Gott und uns<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>Im Geist und in der Wahrheit anbeten \u2013<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Anbetung ist die Erwiderung darauf, Wer Er ist und was Er schon getan hat<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Es ist nicht etwas, das wir tun, um etwas zu bekommen<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir erwarten nichts von Gott<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir akzeptieren, dass Er schon alles gegeben hat<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir haben mit Ihm eine Beziehung aus einem Ort der F\u00fclle heraus<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir geben uns selbst &#8230; nicht eine Gabe &#8230; auch kein Gebet oder eine Sache<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir sind zu dem bereit, was immer Er m\u00f6chte \u2013 dass Er uns gebraucht, ber\u00fchrt, zu uns spricht &#8230; oder nicht<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir sind wie lebendige Opfer (R\u00f6m. 12:1-2)<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir werden ausgegossen &#8230; sogar verschwendet (Mt. 26:6-13)<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Zeit ist sinnvoll \u2013 sogar umso mehr \u2013 wenn nichts geschieht<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Eine wichtige Dimension kommt hinzu, wenn andere mit im Raum sind <\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein H\u00f6hepunkt im Leben von K\u00f6nig David war es, als er die Bundeslade zur\u00fcck nach Jerusalem brachte. Sein Ausdruck der Anbetung in jener Zeit, besonders sein Tanzen, ist ein Beispiel von wahrer Anbetung f\u00fcr uns.\u00a0 In diesem Augenblick, inmitten der gesamten Nation, war er mit Gott alleine. In der Gegenwart anderer alleine mit Gott zu sein, das st\u00e4rkt und bew\u00e4hrt uns auf eine besondere Weise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Lasst uns vor den Herrn kommen<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ohne N\u00f6te<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ohne Planung<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ohne Gebetsanliegen<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ohne Fragen<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ohne Erwartungen<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ohne menschliche Leitung<\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p>als Kinder, die auf den Vater warten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Die Umsetzung dieser Vision erfordert:<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 keine Regulierung\/Verwaltung<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 keinen Leiter<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 keine besonderen Gaben &#8230; Lehrer, Anbetungsleiter etc.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 keinen besonderen Ort<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 kein besonderes Zeitfenster &#8230; es h\u00e4ngt von der Gruppe ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir schlagen vor, dass ein Einzelner oder ein Ehepaar einfach zwei, drei, vier andere Leute findet, mit denen er\/sie sich wohl f\u00fchlt und dann w\u00e4hlt man einen Termin aus, der allen zusagt. Ein normales Wohnzimmer ist v\u00f6llig okay. Verpflichtet Euch dazu, wenigstens zwei Stunden ungest\u00f6rt zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Diese simple Handlung wird bewirken, dass<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gott eine \u201eLandebahn\u201c hat<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 unsere Intimit\u00e4t mit Gott und untereinander vergr\u00f6\u00dfert wird<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 sich die geistliche Atmosph\u00e4re ver\u00e4ndert<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Transparenz und emotionale Integrit\u00e4t im Leib aufgebaut werden<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 wir trainiert werden, auf den Herrn zu horchen und von Ihm zu h\u00f6ren<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 eine Zeit des lebendigen Opfers da sein wird<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 intime Zellen geschaffen werden&#8230; ideal, um die Ernte zu empfangen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als der Heilige Geist an Shavuot ausgegossen wurde, waren zwei Bedingungen und Dynamiken erf\u00fcllt. Sie hatten ohne Plan und Programm gewartet, und sie kamen an den Punkt, wo sie einm\u00fctig waren. Ich glaube, wir k\u00f6nnen sagen, dass diese Elemente das Umfeld bestimmen, das notwendig ist, damit Gott vollst\u00e4ndig in unserer Mitte freigesetzt werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Warten bis &#8230;<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger wurden angewiesen zu warten, bis etwas geschah, das sie als das erkennen w\u00fcrden, worauf sie warteten. Wenn man sich selbst hingibt, um zu warten, ohne Plan und Programm, ohne eingesetzten Leiter und ohne zu wissen, wie lange, dann war und ist das Teil dessen, den Weg f\u00fcr den Herrn zu bereiten. F\u00fcr die meisten von uns ist das praktisch unm\u00f6glich &#8211; so wie die Lebensumst\u00e4nde sind &#8211; einen Raum zu betreten und nicht wieder \u201eraus\u201c zu kommen \u201ebis&#8230;.\u201c Aber jeder von uns kann ein kleines St\u00fcck von Wesentlichen dieses Prinzips erreichen. Der Schl\u00fcssel ist, ein offenes (ewiges) Ende zu haben &#8230; wie auch immer man dies definiert. Ich glaube, wenn man sich dazu verpflichtet, sich einmal die Woche zu treffen, oder auch einmal im Monat, dann wird man etwas in dieser Hinsicht erreichen.\u00a0 Die Ewigkeit ist Gottes Wohnort. Dies zu erkennen und sich selbst in dieser Weise hinzugeben, das bedeutet, dass man sich nach Ihm ausstreckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Einm\u00fctig sein &#8230;<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie hatten zehn Tage damit verbracht an den Punkt zu kommen, wo jeder mit jedem anderen im Reinen war und das auch jeder wusste. Niemand hatte etwas Verborgenes im Herzen in Bezug auf einen der anderen. Wie sensibel der Vater darauf reagiert, dass Seine Kinder sich gegenseitig ehren! Diese kleinen Gruppen sind ein Forum, wo wir an diesen Ort gelangen k\u00f6nnen. Um das Ziel zu erreichen, dass man sein Herz den anderen \u00f6ffnet, muss die Gruppe klein sein. Denk mal dar\u00fcber nach, wie diese simple Sache den Zustand des Leibes beeinflussen und den Weg f\u00fcr den Herrn vorbereiten k\u00f6nnte. Gottes Gegenwart kann nicht dort bleiben, wo Seine Kinder sich nicht lieben, ehren und einander von ganzem Herzen annehmen. Vielleicht k\u00f6nnen wir, wenn wir es lernen, unser Herz f\u00fcr ein paar Leute zu \u00f6ffnen, auch unser Herz f\u00fcr viele \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Ein Schlussgedanke<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir brauchen eigentlich kein besonderes Zeichen, um zu wissen, dass der Welt eine dramatische Ver\u00e4nderung bevorsteht &#8230; sicherlich eher fr\u00fcher als sp\u00e4ter. Das Kommende wird sich ganz stark von dem unterscheiden, was wir bereits kennen. Erscheint es dann logisch oder wahrscheinlich, dass wir vorbereitet sein werden, wenn wir so weitermachen wie bisher? Der Prophet Daniel weist auf die Schwierigkeiten und Tr\u00fcbsale der Zeit hin, der wir uns n\u00e4hern, und sagt: \u201eDie vom Volk, die ihren Gott kennen, werden sich ermannen und danach handeln.\u201c (11:32)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1985 gab mir der Heilige Geist einen h\u00f6chst ungew\u00f6hnlichen Gedanken ein. Bei all der Zeit und Energie, die Seine Kinder f\u00fcr die Arbeit im K\u00f6nigreich verwenden, bleibt Gott Selbst mit einem starken Gef\u00fchl von Vernachl\u00e4ssigung zur\u00fcck. 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